WirkLicht

„Ich stehe am Tor zu einer neuen Welt“

Joseph Nicéphore Nièpce / Erfinder der Fotografie vor 200 Jahren


1./ Gruppe | Studierende im Bereich Musik und Medien (1.Semester) am Institut für Musik und Medien (IMM) der Robert Schumann Hochschule Düsseldorf


2./ Gruppe | Studierende im Bereich Ton und Bild (1.Semester) am Institut für Musik und Medien (IMM) der Robert Schumann Hochschule Düsseldorf


Fotografiert wurde –gegenseitig– mit einer analogen Großformat-Kamera (9x12cm Linhof Technika).

In die entsprechenden „Film“-Kassetten wurden Fotopapiere im Format 9x12cm eingelegt. Das Fotopapier (normalerweise für Vergrößerungen von analogen s/w Negativen gedacht) ist nicht für rotes Licht empfindlich und kann deshalb in der Dunkelkammer -sichtbar- verarbeitet werden.

Einstellung des Bildausschnitts und der Schärfe -mit schwarzem Tuch über Kopf und Kamera- über die rückseitige Mattscheibe (seitenverkehrtes, auf dem Kopf stehendes Bild)- mit Hilfe einer Lupe und durch mechanische Verstellung an der Kamera.

Belichtungsmessung mit externem Belichtungsmesser.

Belichtung mit Drahtauslöser (abzählen von 3 Sekunden)

Durch die Fotografie mit der entsprechenden Kamera auf dieses Papier entsteht ein (latentes, noch nicht sichtbares) Negativ-Bild (seitenverkehrt, auf dem Kopf stehend).
Das Papier hat nur eine Empfindlichkeit von 6 ISO, dadurch ergab sich, bei dem eingerichteten LED-Studiolicht, eine Belichtungszeit von ca. 3-4 Sek.

Die Papiernegative wurden in Schalen im Labor entwickelt (sichtbar gemacht), fixiert, gewässert und getrocknet, und dann mit einem Flachbettscanner eingescannt.
Diese digitalen Negative wurden dann am Computer digital entwickelt:
• gespiegelt (> seitenrichtig),
• invertiert (von negativ zu positiv)
• und , z.B. mit Tonwertkorrektur / Gradationskurve… optimiert…
(ähnlich einer analogen Ausbelichtung und Entwicklung auf Fotopapier im Labor).

Diese Fotodateien wurden dann mit Inkjet-Printer auf mattes Papier ausgedruckt.

Dozent Fotoabteilung/Labor im Lernort Studio: Frank Tappert
Dozent für Bildgestaltung/Kamera am IMM: Dieter Fleischmann

Unser herzlichster Dank geht an Peter Kafka, der uns diese wunderbare Ausstellung in seiner Galerie ermöglicht hat.

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